Foresight Filmfestival goes Foresight Festival

Foresight Festival N°5

Die Jury

Hier präsentieren wir unsere Fachjury, bestehend aus namhaften Expert*innen aus den Bereichen Forschung und Film, Wirtschaft, Kultur und Medien. Unsere Jury wird die besten Kurzfilmeinreichungen zu den beiden Festivalthemen „Energie. Wende.“ und „Werte. Wandel.“ auswählen und an den jeweiligen Festivaltagen prämieren. 

Prof. Jens Becker
Autor, Regisseur, Dramaturg und Prof. für Drehbuch an der Filmuniversität “Konrad Wolf”

„Ich unterstütze das Foresight Filmfestival, weil es eine spezielle Kunst ist, sich in der kurzen Form zugleich inhaltlich klar, erzieherisch prägnant und sinnlich auszudrücken. Daher bin ich sehr neugierig auf die Einreichungen.“

Jens Becker ist Drehbuchautor, Regisseur, Filmdramaturg und Professor für Drehbuch an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“. Er arbeitet seit 1991 als freier Autor und Regisseur. Seitdem sind etwa 60 Werke entstanden, darunter Spiel- und Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen, Serienfolgen, Sachbücher und Fachbücher zur Filmdramaturgie. Seine Arbeiten liefen auf vielen Festivals und wurden mit Preisen geehrt, darunter mit dem Förderpreis Max-Ophüls-Preis Saarbrücken, dem Förderpreis Kunstpreis Berlin, dem Journalistenpreis Thüringen und dem Grimme-Preis.

1993/94 war Jens Becker Meisterschüler an der Berliner Akademie der Künste. 1998-2000 hatte er einen Lehrauftrag für Drehbuch an der Humboldt-Universität Berlin, Fachbereich Theaterwissenschaft. Er arbeitet für verschiedene Auswahl- und Fördergremien; aktuell ist er Jurymitglied für den „Deutschen Drehbuchpreis“.

Jens Becker, Filmuniversität “Konrad Wolf”

Homepage: www.jensbecker.info

Prof. Dr. Regula Valérie Burri
Professorin für Wissenschafts- und Technikkulturen (Science and Technology Studies)
an der HafenCity Universität Hamburg (HCU)

„Visionen spielen eine wichtige Rolle in der Zukunftsgestaltung. Das Foresight Filmfestival trägt auf innovative Weise dazu bei, Visionen medial zu erkunden und diese für die Diskussion relevanter Trends und gesellschaftlicher Herausforderungen fruchtbar zu machen.“

Als Professorin für Wissenschafts- und Technikkulturen an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) untersucht Regula Valérie Burri die sozialen, kulturellen und politischen Implikationen von Wissenschaft und Technik im Rahmen von Forschungsprojekten im Bereich STS (Science and Technology Studies), im Bereich künstlerischen Arbeitens sowie in inter- und transdisziplinären Projekten.

Regula Valérie Burri studierte Sozial- und Kulturwissenschaften an der Universität Bern und Kunst/Medienkunst an der FHNW/HGK Basel. 2007 Promotion in Soziologie an der TU Berlin (mit Auszeichnung). Forschungs- und Studienaufenthalte als SNF-Stipendiatin an der EHESS und dem Collège de France, der TU Berlin und am MIT. Fellow an der Harvard University (2007-08). Weitere Stationen: 2011-2013 Programmdirektorin des Studium Fundamentale an der HCU; 2012-14 Ko-Leitung des wissenschaftlich-künstlerischen Graduiertenkollegs „Versammlung und Teilhabe“; seit 2012 Gründungsmitglied des Hamburg Center for BioGovernance; 2015 Gastprofessorin an der Universität Wien.

Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HafenCity Universität Hamburg

Prof. Dr. Regula Valérie Burri, HafenCity Universität Hamburg

Homepage: www.hcu-hamburg.de

 

 

Prof. Dr. Regina Frieß
Professorin für Medienkonzeption und Medientheorie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin)

„Ich interessiere mich sehr dafür, wie wir als Gesellschaft gemeinsam Visionen entwickeln und diskutieren können und was ich als Medienschaffende dazu beitragen kann diesen Prozess zu unterstützen. Deshalb freue ich mich auf den Prozess der Foresight Academy.“

Prof. Dr. Regina Frieß ist als Professorin für Medienkonzeption und Medientheorie an der HTW Berlin beschäftigt. Dort ist sie mitverantwortliche Leiterin der Forschungsgruppe Creative Media.

Regina Frieß beschäftigt sich seit ihrem Studium an der Akademie der Künste München in den frühen 90er Jahren mit der Gestaltung und Erforschung interaktiver und immersiver Medienumgebungen. Sie hat nach dem Studium der Theater- und Filmwissenschaft an der FU Berlin an der Filmuniversität Babelsberg promoviert. Im Zentrum stehen narrative und spielerische Ansätze der Medienkonzeption, wie auch deren Spezifika im Nutzungserleben.

Neben den Lehr- und Forschungstätigkeiten u.a.  an der Universität der Künste Berlin und als Professorin für Medienkonzeption an der Hochschule Furtwangen hat sie in der Medienpraxis als Grafikerin, 3D-Gestalterin und Konzepterin gearbeitet. Dabei verknüpft sie die theoriegeleitete Perspektive auf Nutzungsprozesse in ihrer individuellen wie sozialen Verankerung mit der kreativen Gestaltung und Entwicklung von komplexen Medienumgebungen. Dazu zählen interaktive Filmszenarien, Medieninszenierungen in Live Veranstaltungen wie auch die Entwicklung von Serious Games in MR-Umgebungen.

Sowohl in der praktischen Konzeption wie auch der theoretischen und empirischen Forschung richtet ihren Schwerpunkt auf die Reflektion der Gestaltungsfaktoren immersiver komplexer Medienumgebungen mit Veränderungen der emotionalen wie kognitiven Ausprägungen des Nutzungserlebens.

Prof. Dr. Regina Frieß

Prof. Dr. Regina Frieß


Alexander J. Hachmann
Wahnsinn Design GmbH, geschäftsführender Gesellschafter, Designer & Wirtschaftspsychologe

„Die Kreation starker Artefakte ermöglicht uns erst die Zukunft zu gestalten. Es entsteht eine Projektion unsere Wünsche, Ängste und Hoffnungen. Diese verlangen Kritik und schaffen gleichzeitig Sehnsucht. Das Foresight Filmfestival ist ein Ort, an dem die Exploration der menschlichen Kondition und das Finden von Zukünften greifbar wird.“

Alexander Hachmann, geboren in Stuttgart, Designer & Wirtschaftspsychologe, ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der 2008 gegründeten Wahnsinn Design GmbH, die für ihre Kunden Zukunft gestalten, indem sie individuelle und komplexe Software designen. Sie beraten primär internationale Kunden in Branchen wie Healthcare, Automotiv, Bildung, Telekommunikation wie Consumer Products.

Er studierte Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius, Kommunikationswirt an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation. Sein erstes Studium der Computerwissenschaften an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn brach er ab, um sein Leben dem Film zu widmen, und fand auf der Reise das Design von komplexen Systemen als noch spannendere Aufgabe. Zwischenzeitlich unterrichtete er z. B. von 2013 – 2017 als Dozent u. a. für Medienpsychologie sowie Entscheidungsorientiertes Management an der Hochschule Fresenius in Köln, Düsseldorf sowie Berlin. Er hält Vorträge und trägt zu Podiumsdiskussionen bei –  zu Themen wie Zukunft der Arbeit, künstlicher Intelligenz, digitale Geschäftsmodelle und wie wir eine menschlichere Digitalisierung schaffen können.

Zu seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten zählen unter anderen zwischen 2010 – 2012: Jurymitglied – Digitale Medien beim Jahrbuch der Werbung ernannt worden zu sein, im Jahr 2017 seine Ernennung zum Beiratsmitglied beim Innovationsclub der AiF F·T·K (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen – Forschung · Technik · Kommunikation GmbH) sowie 2020 die Einladung zur Rolle als Botschafter der Initiative #rebootgermany.

Alexander J. Hachmann

Alexander J. Hachmann


Prof. Jörn Hintzer und Prof. Jakob Hüfner
Professur Crossmediales Bewegtbildutor, Bauhaus Universität Weimar

„Was wäre wenn? Das ist der Anfang jeder Geschichte, jeder Verwandlung. Science-Fiction-Filme geben uns die Möglichkeit Ideen durchzuspielen. Deswegen finden wir ein Festival, dass Filmen ein Forum bietet, die sich mit der Zukunft beschäftigen und damit den Utopiemuskel anregen, sehr spannend!“

Als ausgebildete Regisseure stehen Jörn Hintzer und Jakob Hüfner immer mit einem Standbein in der klassischen linearen Erzählung, doch mit dem anderen, dem Spielbein, schreiten sie in eine von Medien durchwirkte Zukunft. Ein janusköpfiger Blick zurück und einer nach Vorne. Einer ins Analoge, der Andere ins Digitale. Seit vielen Jahren arbeiten sie als Duo unter dem Label »Datenstrudel« zusammen.

Prof. Jörn Hintzer und Prof. Jakob Hüfner

Prof. Jörn Hintzer und Prof. Jakob Hüfner


Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring
Vizepräsidentin Forschung und Transfer an der HTW Berlin, Professorin für Wirtschaftskommunikation

Das Foresight Filmfestival ist ein tolles Format, um Wissenschaft und Gesellschaft zusammenzubringen. Die Filme spiegeln zukünftige Entwicklungen unserer Welt wider und sie regen zum gesellschaftlichen Diskurs an.“

Als Professorin für Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin lehrt und forscht Stefanie Molthagen-Schnöring zur Kommunikation an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Im Amt der Vizepräsidentin der HTW Berlin ist es ihr ein besonderes Ziel, Forschung sichtbar zu machen und ihre Ergebnisse in öffentliche Diskurse einzubringen.

Stefanie Molthagen-Schnöring studierte Germanistik, Angewandte Kulturwissenschaften und Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie promovierte zum Zusammenhang von Unternehmenskommunikation und -kultur und war danach für die Beratungsfirma Kirchhoff Consult in Hamburg sowie die Kommunikationsagentur WE DO in Berlin tätig. In dieser Zeit betreute sie u.a. Kunden aus dem Wissenschaftsbereich. Seit 2011 ist Stefanie Molthagen-Schnöring Professorin für Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin. Sie forscht zu Kommunikation in der Vertrauenskrise und zur gesellschaftspolitischen Verantwortung von Wirtschaft und Wissenschaft. Im Wintersemester 2018/19 hat Stefanie Molthagen-Schnöring ein Studierendenprojekt zur Entwicklung einer Kommunikationsstrategie für das Foresight Filmfestival geleitet.

Prof. Dr. Stefanie Mothagen-Schnöring

Prof. Dr. Stefanie Mothagen-Schnöring

Homepage: http://molthagen-schnoering.de/

Dr. Petra Schaper-Rinkel
Innovationsforscherin, Senior Scientist am AIT – Austrian Institute of Technology in Wien, für das sie „Foresight und TA am Österreichischen Parlament“ leitet.

„Am Foresight Filmfestival interessiert mich die Kultur der Zukünftigkeit in Bildern und Geschichten. Technische und wissenschaftliche Zukünfte sind immer gesellschaftliche Zukünfte. Wenn sie eine Alternative zur Gegenwart bieten, entstehen sie zwischen Wissenschaft und Kunst und entwickeln den gesellschaftlichen Möglichkeitssinn.“

Petra Schaper Rinkel forscht zu Instrumenten, mit denen sich Zukunft(stechnologien) gesellschaftlich gestalten lassen. Grundlage dafür sind partizipative Zukunftsprozesse, Szenarien, Storylines möglicher Zukünfte und Meta-Narrative der Zukunft. Sie analysiert die Praxen des Zukunft-Machens,  politische Erwartungen an Zukunfts-Technologien und das Potential umstrittener Zukünfte. Ihr Arbeitsschwerpunkt sind Methoden zur Antizipation von Zukunft (Foresight) im Europäischen Kontext und die Governance von Innovationsprozessen (Transformative Innovationspolitik, Responsible Research and Innovation etc.). Für das Austrian Institute of Technology ist sie für „Foresight und TA am Österreichischen Parlament“ verantwortlich und für die strategische Entwicklung des AIT-Forschungsfeldes „Societal Futures“.

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Amerikanistik in Berlin lebte, lehrte und forschte sie in Berlin, Cadiz, New York, Buenos Aires und Wien. Sie war Mitglied der Expertenkommission der Europäischen Kommission zu „Key Long-term Transformationsof European systems: Research, Innovation and Higher Education (KT2050)“. Neben der Erkundung der Zukunft theoretisch und in partizipativen Foresight-Prozessen beschäftigt sie sich mit Utopien und mit der Epistemologie von Zukunft.

Petra Schaper-Rinkel, AIT

Petra Schaper-Rinkel, AIT

Homepage: schaper-rinkel.eu

Berit Petzsch
Referentin Projektmanagement, Climate Change Center, Technische Universität Berlin

„Ich interessiere mich generell sehr für Filme und finde es ein spannendes Medium, um wissenschaftliche Themen und Fragestellungen über einen künstlerischen Zugang zu kommunizieren. Mit dem Foresight Filmfestival werden Wissenschaftskommunikation gefördert und neue Zielgruppen erreicht. Wir brauchen diesen Wissenstransfer, eine Perspektivenvielfalt sowie positive Visionen, um Partizipation bei der Zukunftsgestaltung zu stärken. Denn die Zukunft geht uns alle an.“

Berit Petzsch arbeitet seit 2018 an der Technischen Universität Berlin für verschiedene transdisziplinäre Projekte im Projektmanagement, aktuell für das Climate Change Center Berlin Brandenburg, eine Gemeinschaftsinitiative aus Berliner und Brandenburger Forschungseinrichtungen (www.climate-change.center) zur Stärkung inter- und transdisziplinärer Forschung sowie Wissenstransfer.

Bis 2005 Studium der Kulturwissenschaften und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Magisterarbeit über die Zwischennutzung des Palasts der Republik inklusive eines Interviewfilms. Stipendium im Rahmen des EU-Programms Leonardo Da Vinci für das 9th RAI International Festival of Ethnographic Film London, außerdem wirkte sie an mehreren interdisziplinären Ausstellungsprojekten zum Thema Migration mit. Nebenberuflich seit 2016 Projektleitung für Stadtlichter. Internationale Filmnächte, ein Film- und Kulturprojekt mit dem Fokus auf Städtepartnerschaften.

Berit Petzsch

Berit Petzsch


Prof. Dr. Susanne Vollberg
Professorin für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

„Der Foresight-Prozess erlaubt es, sich aktiv mit möglichen Zukünften auseinander zu setzen und macht die eigene Verantwortlichkeit deutlich. Die Bearbeitung wichtiger Foresight-Themen zusammen mit den Studierenden zeigt nicht zuletzt auch neue Möglichkeiten in der universitären Forschung und Lehre auf. Die Foresight Academy und das Foresight Festival sind dabei für mich wichtige Impulsgeber.“

Prof. Dr. Susanne Vollberg lehrt an der Abteilung Medien- u. Kommunikationswissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und arbeitet zu den Bereichen Wissenschaftskommunikation, Medienwelten von Kindern und Jugendlichen, Medienbildung/Medienkompetenz sowie Mediengeschichte. Zudem engagiert sie sich im Vorstand von science2public e.V.

2018 wurde Susanne Vollberg zur außerplanmäßigen Professorin für Medien -und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berufen. Seit Oktober 2018 ist sie Prodekanin der Philosophischen Fakultät II. Nach dem Studium an den Universitäten Siegen und Roskilde (Dänemark) promovierte sie 1997 im DFG-Sonderforschungsbereich 240 Geschichte der Bildschirmmedien. Zwischen 1997 und 2008 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an unterschiedlichen Universitäten, 2010 folgte die Habilitation an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im außeruniversitären Bereich war sie außerdem in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einer diakonischen Einrichtung tätig und arbeitete als freie Autorin und Journalistin im Bereich Kinder- und Jugendmedien.

Prof. Dr. Susanne Vollberg

Prof. Dr. Susanne Vollberg

Homepage: www.uni-halle.de

Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn
Physiker & Fraunhofer-Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle

Beim Blick in die Zukunft reizt mich als Forscher vor allem das Gestaltungspotenzial. Der Film als Medium bietet dabei die Möglichkeit, Wissenschaft anschaulich, kreativ und auch emotional zu präsentieren, und diese Inhalte somit näher an die Menschen zu bringen. Sie können verstehen, staunen und sich mit Themen auseinandersetzen, die unsere Lebenswelt von morgen prägen werden. Das ist auch für mich selbst gelegentlich einer der Effekte als Mitglied der Jury: Ich entdecke neue Perspektiven.

Professor Ralf B. Wehrspohn wurde gemeinsam durch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Fraunhofer-Gesellschaft nach Halle berufen. Als jüngster Institutsleiter in der Fraunhofer-Gesellschaft leitet er von 2006 bis 2019 das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS. Seit 2019 ist Ralf B. Wehrspohn Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft e.V., Technologiemarketing und Geschäftsmodelle. An der Martin-Luther-Universität in Halle hat er einen Lehrstuhl für Mikrostrukturbasiertes Materialdesign.

Ralf B. Wehrspohn studierte Physik an der Universität Oldenburg und promovierte im Alter von 26 Jahren an der École Polytechnique in Frankreich. Mit 32 Jahren wurde er Professor an der Universität Paderborn. Dazwischen war er in der Industrie bei Philips Research in London tätig und habilitierte am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle.

Die Arbeitsschwerpunkte von Ralf B. Wehrspohn sind nanostrukturierte Materialien und Bauelemente, wie sie beispielsweise in der Mikroelektronik, Sensorik, Photonik oder in der Photovoltaik zum Einsatz kommen.Seine Arbeiten wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet: Ralf B. Wehrspohn ist Heinz Maier-Leibniz-Preisträger der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Preisträger des Wissenschaftsverbundpreises von DOW Chemical sowie Innovationspreisträger des Massachussetts Institute of Technology MIT (TR100). Die Financial Times Deutschland zählte ihn 2004 zu den 101 innovativsten Köpfen Deutschlands.

Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, IMWS Halle

Homepage: www.imws.fraunhofer.de

Dr. Gabriele Zipf
Futurium GmbH, Leiterin des Ausstellungsbereichs

„Wenn ich an Filme über Zukunft denke, dann fallen mir zunächst mehr oder weniger dystopische Science Fiction Filme ein – oder, ganz am anderen Ende des Spektrums, gut gemeinte, aber etwas Moralin gesäuerte Dokumentationen über die großen Fragen und Probleme unserer Zeit. Es wird Zeit, mit neuen Arbeiten, wie sie auf dem Foresight Filmfestival gezeigt werden, differenziertere und interessantere Sichtweisen auf das Thema Zukunft zu öffnen. Ich blicke auch besonders auf den Umgang des Mediums Film mit der Frage „Wie wollen und wie werden wir leben?“– eine grundsätzliche und zentrale Frage, die uns auch bei der Aufbauarbeit im Futurium sehr beschäftigt.“

Gabriele Zipf leitet seit 2015 den Ausstellungsbereich im Futurium. Sie konzipierte mit ihrem Team die Gründungsausstellung am Futurium und führt diese in einem „liquiden“ Prinzip in die Zukunft.  Zuvor war die promovierte Archäologin in der Denkmalpflege und für verschiedene Museen im In-und Ausland tätig. Als Projektleiterin baute sie unter anderem die Arche Nebra und das Forschungs- und Erlebniszentrum paläon auf.

Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Es ist ein Ort für Zukunftsfragen und den Dialog über die Gestaltung der Zukunft im Zentrum Berlins. Unter einem Dach beherbergt es eine Ausstellung mit lebendigen Szenarien, ein Lab zum Ausprobieren und ein Forum für Veranstaltungen – vom Expertenworkshop bis zum Kneipenquiz.

Dr. Gabriela Zipf, Futurium

Dr. Gabriele Zipf, Futurium

Homepage: www.futurium.de